Was bringt die Zukunft? – Kongresse & Tagungen

Alles steht im Wandel – die Industrie, das Internet, der Tourismus und auch das Konzept von Kongressen und Tagungen verändert sich. Anlässlich einer Masterarbeit an der Fachhochschule Wien hat Denise Lembäcker den Wandel von Kongressen und Tagungen untersucht. Ihre Ergebnisse, die basierend auf einer Delphi-Studie sind, zeigen einen absolut neuen Trend auf, der für jedermann in der Eventbranche interessant ist und von Nutzen sein kann.

In den 1990er Jahren galten Kongresse und Tagungen dem Gedanken Amüsement zu verbreiten. Die Forschung und der Austausch von Wissen rückten in den Hintergrund und das Bild eines „tanzenden“ Kongresses bildete sich zunehmend. Durch den Wandel während der letzten 25 Jahre, verschob sich dieses Bild und die Aus- und Weiterbildung der Teilnehmer rückte zunehmend in den Fokus dieser Veranstaltungen. Die Tagungsabstände wurden somit kürzer, Veranstaltungen regelmäßiger und die Effizienz wurde gesteigert.

Die Studie „Meetingformate auf Kongressen & Tagungen im Jahr 2025 – eine Trendanalyse“ basiert auf der Meinung neun verschiedener ExpertenInnen, die in den unterschiedlichen Disziplinen der Kongressindustrie tätig sind. Als allgemeines Ergebnis ließ sich daraus definieren, dass es kein allgemein gültiges Format eines Kongresses oder einer Tagung geben wird, aber dieses individuell an das Publikum angepasst werden sollte. Insbesondere die Wahl der Diskussionsmethode und -instrumenten wird von Veranstaltung zu Veranstaltung variieren.

Digitale Medien, webbasierte Lösungen, variierende Diskussionsmethoden und mobile Applikationen werden daher in Zukunft regelmäßiger genutzt werden, um Wissen während Kongressen und Tagungen zu transferieren. Top-Down und Bottom-Up Lernen, Fishbowl Diskussionen, das App basierte FRESH 13 Verfahren und Social Media Plattformen sind nur ein kleiner Auszug aus den vielen Methoden, die sinnvoll sind um den Austausch und Wissenstransfer auf einer dieser Veranstaltung herzustellen. Diese Methoden sollen nicht nur unterstützen bei dem Transfer von Wissen, sondern können auch als Feedback Tool für die Veranstaltung dienen. Den Methoden und Ideen sind somit keine Grenzen gesetzt.

Als Veranstalter ist sich dennoch immer zu fragen, welche Methode bringt den meisten Mehrwert für das Thema und für den Teilnehmer. Nicht jedes Tool ist sinnvoll und passend für eine Thematik. Wenn diese Frage beantwortet ist, steht dem Erfolg eines Kongresses oder einer Tagung nichts mehr im Weg.

VDVO_masterbind_neue_VeranstaltungsformateAnlässlich dieses Themas hat die Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V., der größte nationale Verband, ein Whitepaper verfasst. Mit einer Mastermind Gruppe wurden neue Veranstaltungsformate detailliert dargestellt und mit Handlungsempfehlungen versehen. Insbesondere werden Ihnen Zielsetzung, Zielgruppen, Veranstaltungsgrößen und dazu passende Locations der jeweiligen Methode erläutert. Dieses Whitepaper kann endgeldlich in allen ebook Shops erworben werden. Für die ersten 10 Interessenten, die dieses Whitepaper per Mail (mitgliederservice@veranstaltungsplaner.de) anfordern, ist dieses kostenlos zu erhalten.

Den kompletten Artikel finden Sie unter folgendem Link: www.acb.at

Textquelle: ACB magazin, Ausgabe Nr. 04/Dezember/2016, S.18-19

Bildquellen:  ©rcfotostock/Fotolia, ©Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V.

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