3 Fragen an: Alexander Knechtsberger, DocLX

Die DocLX Holding GmbH ist die größte Full Service Agentur für B2B-Events, Incentives, Promotions, Roadshows, Händlertagungen und Messen in Österreich. Als Idee in einem Meidlinger Keller (U4) entstanden, hat die zunächst auf B2C-Veranstaltungen spezialisierte Agentur von dort mit zielgruppenspezifischen und den Punkt der Zeit treffenden Event-Produkten den Markt erobert. Mit Matura- und Studentenreisen wie „X-Jam“ wurde DocLX zur Benchmark im Event-Reisesektor. Ende Februar übersiedelt das Unternehmen mit seinem Bürostandort in das Palais Schönborn-Batthyány. Im Zuge dessen übernimmt DocLX auch die Vermarktung der Prunk-Räumlichkeiten des Innenstadt-Palais als Eventlocation. platzpirsch hat DocLX-Boss Dr. Alexander Knechtsberger dazu interviewt.

Martin Benkovics: Vom Meidlinger Keller zur hippen Factory-Homebase im Neunzehnten und jetzt eines der stilvollsten Palais der Wiener Innenstadt: Lässt der jüngste Wechsel des Firmenstandortes darauf schließen, dass DocLX künftig noch größere Pläne hat? Wenn ja, wohin geht die Reise?

Alexander Knechtsberger: Ich finde diese Entwicklung bezeichnend für die 25-jährige Unternehmens-Story von DocLX. Angefangen hat alles am Beginn der 90er in der Kultdisco U4, wo mit jugendlicher Unbekümmertheit Formate wie der bis heute bestehende Tuesday Club, die Hi!School Partys, DocLX Uni Feste bis hin zu den ersten Beach Volleyball Grand Slam Side Events erfunden wurden.

Alexander Knechtsberger, CEO DocLX

Alexander Knechtsberger, CEO DocLX

Den Kinderschuhen entwachsen schuf dann die hippe Factory Homebase im 19ten das kreative Umfeld, um große Eventtourismus Projekte wie X-Jam, Spring Jam, Uni of Snow, aber auch das trendige Lighthouse Festival zu entwickeln. Neben dem eigenen Reisebüro, den Clubs Platzhirsch und der Box und der größten Spielemesse Österreichs, der Game City, etablierte man sich auch als klassische B2B Agentur für Kunden wie Raiffeisen, T-Mobile, H&M, L’Oréal, Bacardi-Martini, Telering, Stadt Wien, Wien Xtra und viele andere mehr.

Mit dem wohl größten Etatgewinn der Firmengeschichte von der Stadt Wien beziehungsweise dem Wien Tourismus – der Konzession für den exklusiven Vertrieb der Wien Karte – sind wir nun wohl richtig erwachsen geworden und wollen gemeinsam mit unseren internationalen Partnern direkt aus dem Herzen Wiens von einem sehr geschichtsträchtigen wunderschönen Palais aus mit neuen Ideen Europa erobern/begeistern.

Dazu gehört die Weiterentwicklung der Wien Karte, die Internationalisierung von X-Jam und dem Lighthouse Festival, die Etablierung als Nr. 1 in Österreich und die Möglichkeit, mit einem massiv aufgestockten Team noch mehr Ideen umzusetzen.

Benkovics: Die historischen Veranstaltungsräumlichkeiten im Palais Schönborn-Batthyány sind sehr gediegen und prunkvoll. Lässt die Location überhaupt genügend Spielraum für innovative Event-Inszenierungen? Worin liegen die besonderen Herausforderungen?

Knechtsberger: Wir haben das Palais, welches gerade wunderschön renoviert wurde, unter das Motto IMPERIAL & CONTEMPORARY gestellt (übrigens auch das heurige Motto des Wien Tourismus, unseres neuen Partners). Wien und seine Bauwerke zeichnen sich international sicher durch ihr kulturelles und imperiales Erbe aus. So wurde das Palais Schönborn so wie das Schloss Schönbrunn und das Schloss Belvedere von Fischer von Erlach erbaut und beeindruckt durch eine architektonisch einzigartige dreigeteilte Toranlage, die in eine äußerst aufwendig gestaltete Vorhalle führt. Des Weiteren verfügt das Palais über eine imposante Feststiege und mehrere breathtaking Prunkräume.

Durch unsere Spezialität, die Eventinszenierung mittels dramaturgischer Drehbücher, über Lichtinstallationskünstler bis hin zum Einsatz modernster Bühnentechnik, steht uns mit dieser wohl einzigartigen Location eine Spielwiese der besonderen Art zur Verfügung, welche wir aber ausschließlich für exklusive Highclass Events nutzen beziehungsweise zur Verfügung stellen werden.

Benkovics: Besonders spannend finde ich Ihre visuell spezialisierten „Nachbarn“: Ein führender LED-Technik-Vermieter und eine Kunstgalerie sind ebenfalls im Palais eingemietet – beide würde ich aber nicht in erster Linie mit der Umsetzung von Events in Verbindung bringen. Inwiefern schaffen Sie da kreative Synergien?

Knechtsberger: Ich bin seit vielen Jahren ein großer Fan von Kunst und hole mir viel Inspiration durch den Besuch der internationalen Kunstmessen, der Begegnung mit Künstlern, Galeristen und Sammlern. Zufälligerweise sind auch die Eigentümer der im Palais ansässigen Kunstgalerie enge Freunde von mir und bereichern mit ihren tollen Bildern, welche permanent in den Prunkräumen hängen, das Palais massiv.

Zusätzlich stellt noch der ebenfalls im Palais ansässige größte LED Anbieter Europas (den ich seit Jahren vom Beach Volleyball Grand Slam kenne) für die von uns vermarkteten Events seine Technik zur Verfügung, welche alle Veranstaltungen noch auf eine andere Ebene heben.

Unbedingt erwähnen muss man noch den Mann, der das alle zusammengeführt hat – Dr. Ernst Strobl. Er hat dieses Projekt federführend gestartet und als begnadeter Netzwerker alle Partner zusammengeführt.

Jetzt sitzen wir zwar alle in einer sehr gediegenen, imperialen, geschichtsträchtigen Location, haben aber durch die unterschiedlichen Einflüsse und Zugänge ein extrem fruchtbares Umfeld für die innovative Weiterentwicklung unseres Unternehmens in den nächsten 25 Jahren geschaffen.

Link-Tipp:

3 Fragen an … Catering-Unternehmer Gerhard Podbrany, *any.act

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